MINT

Grundschule Harburger Straße und hochschule 21 wollen Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken.

Um Kinder bereits im Grundschulalter für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – zu begeistern, arbeiten die Grundschule Harburger Straße und die hochschule 21 künftig zusammen. Ziel der Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern MINT im Rahmen von Projekten anschaulich darzustellen und das Interesse für diese Bereiche zu wecken.

Die Grundschule Harburger Straße strebt die Zertifizierung „MINT-freundliche Schule“ an und hat die benachbarte Hochschule als einen ihrer Kooperationspartner gewählt. „So werden die Kinder bereits frühzeitig mit den Bereichen Technik und Informatik vertraut. Sie erfahren, dass sie diese Fächer später auch studieren kann und welche Berufe damit zusammen hängen“, betont Schulleiterin Angelika Stockleben.

Themen wie Brückenbau oder das Programmieren eines Roboters sind für die Projektarbeit bereits in Planung – beides ingenieurwissenschaftliche Arbeitsbereiche, die an der hochschule 21 gelehrt werden.

„Wir wollen zeigen, wie spannend Technik, Informatik und Konstruktion sein können. Das geht natürlich am besten anhand von praktischen Beispielen und wenn die Kinder aktiv beteiligt werden“, so Hochschulpräsident Prof. Dr.-Ing. Thorsten Uelzen und Experte für den Studiengang Mechatronik DUAL.

Die Kooperation sei außerdem eine gute Gelegenheit, die hochschule 21 bei den Lehrkräften und insbesondere den Eltern bekannter zu machen. Besuche in der hochschule 21 und Begegnungen mit Studierenden seien ebenso angedacht wie die Präsentation der Projektergebnisse vor einem Publikum, so Professor Uelzen.

Dass Kinder im Grundschulalter leicht für MINT zu begeistern sind, weiß Lehrerin Christine Hogrefe: „Im Unterricht programmieren und bauen wir bereits Legoroboter. Da sind alle mit viel Freude und Interesse dabei. In dem Alter gibt es noch keine Berührungsängste. Und wir stellen fest, dass Mädchen und Jungen gehen mit demselben Elan bei der Sache sind.“ Durch die Zusammenarbeit mit der hochschule 21 würden die Kinder motiviert, sich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen, weiß die Pädagogin.

In Abstimmung Hogrefe, Fachleiterin für Sachkunde, werden Professor Uelzen und Dr.-Ing. Martin Betzler, Professor für Tragwerksplanung, Baustatik und Bauphysik und bekannt für seinen Wettbewerb „Sommerbrücken“ die Projekte planen, und das entsprechende Hintergrundwissen vermitteln. Die praktische Umsetzung erfolgt unter der Regie der Lehrkräfte. Jede Projektphase endet mit einer Abschlussdemonstration durch die Schülerinnen und Schüler, die für ihre Mitarbeit eine Urkunde erhalten werden.

 

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